Dienstag, 31. Mai 2011

Chillen und Lesen, Warten auf Kindle, gute Skype Verbindung

13. Tag: Am Anfang des Tages überlegte ich mir einen Freund zu besuchen, doch Swoodoo warf keinen günstigen Flug aus. Das Wetter war auch keine Freude, auch wenn es kaum regnete. So blieb ich zu Hause und las was mir so unterkam.

Sonntag, 29. Mai 2011

Digitales, freies Fernsehen in Andorra und die erste Wanderung

11. Tag: Heute sortierte ich mal die Fernsehsender. Für einen Aufpreis von 10 € gibt es bei der Telekom Kabel. Um der Versuchung deutscher Sender zu widerstehen, nutze ich nur digitales TV (DTV). Die Senderliste sieht jetzt so aus:

Autokorsos in Andorra La Vella feiern den Sieg von Barcelona im Championsleague Finale

10. Tag: Zum Abschied der kleinen Erkältung verbringe ich den Tag zur Entspannung zu Hause.

Am Abend besuche ich die Bar Luxuria. Erfreulicherweise raucht man vor der Tür. Drinnen ist alles modern und schick in rotem Ambiente. Die kleine Bühne wird beherrscht vom Großbildschrim. Alle Tische sind besetzt und auf das Fussballspiel ausgerichtet. An der Bar ist noch ein Platz frei.

Auch als das Championsleague-Finale zwischen Manchester United und FC Barcelona beginnt, bleibt die Atmosphäre gelassen.

Freitag, 27. Mai 2011

Schlafen und Essen in Andorra

9. Tag: Schon um 23:00 in die Kiste und erst um 8:00 aufgestanden. Der Schnupfen schafft mich. Nach den notwendigen Renovierungsarbeiten wie Kamillentee trinken und Akkupressur ist die Nase doch wieder frei und der Kopf klar.

medizinische Untersuchung und INAF-Überweisung, Einkaufszentren in Sant Julia de Loria

8. Tag: Um zehn Uhr betrat ich das Wartezimmer im ersten Stock der Migrationsbehörde. Fünf minuten später rief mich die Ärztin beim Vornamen auf. Bevor es losging musste ich mir die Nase putzen, denn über Nacht hatte mich ein starker Schnupfen erwischt.
Sie befragte mich gemischt auf Englisch und Spanisch zu Medikamenten, Bluthochdruck, Diabetes, Cholesterin und anderen Krankheiten, die ich ebenfalls nicht habe. Ferner fragte sie nach Medikamenten und Behandlungen, nah Alkohol und Zigaretten.  Dabei machte sie Kreuze auf einem Formular, das ich am Ende unterschrieb.

Im praktischen Teil

Donnerstag, 26. Mai 2011

Antrag zur Aufenthaltserlaubnis und Telefon

7. Tag: Heute ist ein grosser Tag. Wenn ein Antrag auf Aufenthaltserlaubnis schief geht, fallen einige Pläne um. Also bereite ich mich gut vor. Alle Formulare sind mehrfach vorhanden, eins davon fühle ich aus. Sieht gut aus, ausser dass ich im grössten Formular Name (Cognoms) und Vorname (Nome) verwechsle.

Die Dokumente sind vollständig und lege sie in Prospekthüllen ab. Bei anderen Gelegenheiten riskiere ich lieber Eselsohren, um Aufwand zu sparen. Die Prospekthüllen kommen mir unheimlich deutsch vor. Damit erscheinen sie dem Anlass angemessen. Das Abheften fühlte sich an wie ein Akt nationaler Identität.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Rückkunft und Versicherungs-Zertifikat

6. Tag: Wieder komme ich nach Zwei an. Diesmal gab es auf der Fahrt ein nettes Gespräch mit einer deutschsprachigen Französin und eine Mütze Schlaf. Am Taxistand erkenne ich den Nepper, der letztes mal die Taxiuhr zu früh angestellt hatte.

Samstag, 21. Mai 2011

Erledigungen vor der Abreise

5. Tag: Einige Dinge hatte ich in Zürich zurückgelassen. Um diese zu holen reiste ich am nachmittag Richtung Barcelona. Zuvor gab es nur kleine Erledigungen, ein Xapata in der "Bar 4 Tres" und eine Überraschung in der Zentrale von Directbus: Jemand hatte mein "Kauderwelsch Katalanisch" gefunden, welches ich dort wohl verloren hatte, und gab es mir zurück. Vielen Dank!

In Barcelona stellte sich heraus, dass die Vermittlung des Hotelzimmers schiefgegangen war. Ich fand eine billige Absteige für 30 € pro Nacht. Wer mehr über Ausstattung, nächtliche Geräuschkulisse usw. wissen möchte, schlage im Frühwerk von Charles Bukowski nach.

Freitag, 20. Mai 2011

Bankgarantie zur Aufenthaltgenehmigung für Andorra - einfacher als erwartet

4. Tag: Von der Bank erhalte ich Nachricht, dass Wertpapiere für die zu hinterlegenden Sicherheiten nicht vollständig übertragen werden konnten. Für die Aufenthaltserlaubnis muss man nachweisen, dass man über das Dreifache des andorranischen Mindesteinkommens (11.148,84 €) verfügen kann. Die Bank stellt ein Zertifikat aus, wenn man über ein entsprechendes Guthaben verfügt.
Zwar lag die verfügbare Summe über dem Dreifachen (33.446,53 €).

Donnerstag, 19. Mai 2011

Glasfaser-Leitung fürs Internet

3. Tag: Der Tag beginnt gut. Früh am Morgen erscheinen zwei Handwerker. Es ist richtig harte Arbeit die Glasfaserleitungen durch die vorhandenen Kanäle zu ziehen. Doch nach gut anderthalb Stunden hängt ein kleines weisses Kästchen an der Wand. Leider kann ich nichts damit anfangen, denn ein weiteres Gerät und die Telefonnummer sind nötig. "Nach der Installation" ist also "vor der Installation".

Die Überweisungen zur Credit Andorra lassen auf sich warten. Darum verschiebe ich den Termin beim Migrationsamt um eine Woche. Kein Problem - die Sachbearbeiterin ist geduldiger als ich.

Dienstag, 17. Mai 2011

Telekom - Nomen est Omen

2. Tag: Heute war weniger los und es drehte sich alles um Telekommunikation oder besser die Abwesenheit von Telekommunikation.

Für elf Uhr erwartete ich den Techniker der Telekom Andorra. Aus Deutschland bin ich es gewohnt, dass sowas nicht klappt und so wunderte ich mich nicht, dass der ersehnte Besuch ausblieb. Eine Stunde später rief ich bei der Telekom Andorra an. Man versprach mir einen Anruf in wenigen Minuten.

Ankunft, Strom, Migrationsbehörde, Bank, Copyshop, Monatskarte, Bistro und Pub

1.Tag: Nach drei Stunden Busfahrt ab Barcelona erreichte ich die "Estacion de Autobusses" um 2:20. Der Taxifahrer machte ein paar Mätzchen, Taxiuhr an, dann erstmal telefonieren... Das haben wir gerne. Auf nachdrückliches Bitten stellt er wieder zurück auf 2,40 € und fährt mich auf dem kürzesten Wege nach Hause.

Gut, der Schlüssel dreht sich mit sattem Klock im Schloß und endlich zu Haaauuuseeee :-) Doch dann, ohh, kein Licht?!